CraftID
Kompetenzen und Taxonomie

Eine strukturierte Sprache für handwerkliche Kompetenzen.

CraftID verwendet eine wachsende Taxonomie, um Handwerksbereiche, Berufe und praktische Kompetenzen konsistent zu beschreiben und zugleich Raum für lokale Traditionen und spezialisierte Praxis zu lassen.

Struktur

Zentrale Handwerksbereiche

Die Taxonomie beginnt mit breiten Handwerksbereichen und erweitert sich über Berufe, praktische Kompetenzen und Fachbegriffe. Diese Bereiche dienen als Navigationsanker und sind nicht das endgültige Klassifikationssystem.

01

Keramik

Keramikherstellung, Formgebung, Glasieren, Brennen und zugehörige Werkstattpraxis.

02

Holz

Holzhandwerk, Tischlerei, Möbelbau, Schnitzerei und Werkstattproduktion.

03

Textilien

Textilherstellung, Weben, Sticken, Nähen und verwandte Handwerkstechniken.

04

Metall

Metallhandwerk, Metallbau, Schmieden und spezialisierte Veredelungstechniken.

05

Glas

Glashandwerk, Formgebung, Veredelung und Werkstattproduktion.

06

Schmuck

Schmuckherstellung, kleinteilige Metallarbeit und verwandte Fachtechniken.

07

Restaurierung

Reparatur, Konservierung und Restaurierungspraxis für relevante Materialien.

08

Stein

Steinhandwerk, Bildhauerei, Veredelung und verwandte Materialpraxis.

09

Leder

Lederverarbeitung, Veredelung und Reparatur.

10

Sonstige

Ein kontrollierter Weg für Praktiken, die noch nicht in der Kerntaxonomie abgebildet sind.

Interoperabilität

Von Anfang an europäisch interoperabel

Taxonomie-Kennungen bleiben sprachunabhängig, sodass Bezeichnungen übersetzt werden können, ohne die zugrunde liegenden Daten zu verändern. Künftige Ausrichtungen können bei Bedarf auf relevante europäische Kompetenz- sowie Nachweis- und Qualifikationsrahmen Bezug nehmen, ohne CraftID von einem einzigen externen System abhängig zu machen.

Kontext

Kompetenzen sind nicht dasselbe wie Traditionen

CraftID behandelt praktische Kompetenzen, Berufe, geografische Herkunft und Handwerkstraditionen als getrennte Konzepte. Dadurch werden Mehrdeutigkeiten reduziert und sowohl berufliche Kompetenz als auch kultureller Kontext beschrieben, ohne sie zu vermischen.